
Erfinden statt jammern
Es mangelte dieser Tage nicht an Kritik an Touristikern, die jammern. Dass die Branche durchaus kreativ und erfinderisch unterwegs ist, zeigen zwei Beispiele von Protagonisten, die wir in den letzten Wochen interviewt haben
Beispiel 1: Spielerisch vom Schiffsausflug träumen
Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (Interview mit Geschäftsführer Remo Rey) entwickelte ein Brettspiel, bei dem man die Region aktuell auch von zu Hause aus erkunden kann. Das Würfelspiel «Schiff Ahoi!» – für Landratten und Seebären, die mit allen Wassern gewaschen sind – startet in Schaffhausen. Es gewinnt, wer mit flinken Augen, scharfem Verstand und etwas Reiseglück zuerst im Hafen von Kreuzlingen ankommt.
• Würfelspiel für 3 bis 6 Personen
• Alter 8–99 Jahre
• Dauer 15 bis 30 Minuten
• Inhalt: Spielanleitung, Spielplan, Würfel, Spielfiguren, Karten
• Spiel zu 29.50 Fr., erhältlich unter www.urh.ch
Beispiel 2: Statt verreisen – Masken nähen
Die Reisebloggerin Ellen Gromann (kürzlich hier im Interview), der wegen der Corona-Krise innert kürzester Zeit beinahe alle Aufträge abgesagt wurden, hat den Kopf nicht in den Sand gesteckt. Sie lässt nun die Nähmaschine rattern und stellt schicke Gesichtsmasken her. Für alle, die wenig Lust auf die klinischen, blauen Masken haben. Die Masken tragen Namen von Orten aus aller Welt – passend zu einem Reiseblog. Erhältlich sind die unten abgebildeten und weitere Modelle auf Ihrem Blog für 28 Fr.: patotra.com/shop